AKTUELL:

Rückreise nach Rumänien – aktuelle Informationen

In Rumäninen gilt eine Länderkategorisierung in grüne, gelbe und rote Zonen. Diese Einstufung in Risikogebiete wird vom rumänischen Nationalinstitut für Öffentliche Gesundheit regelmäßig aktualisiert.

Deutschland ist mit Wirkung vom 03.10.2021 als grüne Zone eingestuft. Bei Einreise aus einem Land der grünen Zone sind keine besonderen Einreiseformalitäten zu beachten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite Deutschen Vertretung in Rumänien des Auswärtigen Amtes.

Rahmenbedingungen für Saisonbeschäftigte in der Landwirtschaft am 30.09.2021 aktualisiert

Rumänien und Litauen wurden durch das RKI neu als Hochrisikogebiet eingestuft, Weiterhin gelten Georgien, Serbien, Slowenien und Albanien weiterhin als Hochrisikogebiet. Virusvariantengebiete sind derzeit vom RKI nicht ausgewiesen.

Die „Rahmenbedingungen für Saisonbeschäftigte in der Landwirtschaft im Hinblick auf die Corona-Pandemie“ des BMEL wurden am 30.08.2021 auf Grund der am 28.09.2021 aktualisierten Corona-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) neu gefasst.

Hier eine kurze Zusammenfassung:

  1. Die Absonderungspflicht (Einreisequarantäne) kann bis einschließlich zum 10. November 2021 angewendet werden. 
  2. Die generelle Nachweispflicht für Einreisende mit Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet in den letzten zehn Tagen vor der Einreise bleibt wie gehabt unabhängig von der Art des Verkehrsmittels.
  3. Neu: Alle Personen ab 12 Jahren müssen bei der Einreise grundsätzlich über ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis verfügen.
  4. Grundsätzliche gilt nach der Einreise aus einem Hochrisikogebiet neben der Anmelde- und Nachweispflicht eine Quarantänepflicht.
  5. Die Quarantäne beginnt nach der Einreise nach Deutschland für zehn Tage als häusliche Quarantäne.
  6. Für eine vorzeitige Beendigung der Quarantäne bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet gilt allgemein:
    1. Genesenennachweis, Impfnachweis oder negativer Testnachweis – alles über die digitale Einreiseanmeldungdie Quarantäne endet zum Zeitpunkt der Übermittlung!!!
    1. Wird ein Genesenen- oder Impfnachweis bereits vor Einreise übermittelt, so ist keine Quarantäne erforderlich.
    1. Mit negativem Testnachweis: Hier kann die Quarantäne frühestens fünf Tage nach der Absonderung mit einem negativen Test beendet werden.
    1. Für Saisonarbeitskräfte, die nicht über einen Impf- oder Genesenennachweis verfügen und stattdessen mit einem Testnachweis aus einem Hochrisikogebiet einreisen, gilt die sogenannte Arbeitsquarantäne für eine Dauer von 5 Tagen, danach endet sie automatisch (Quelle: BMEL). – Wir empfehlen dringendst eine Testung nach den 5 Tagen!!!

Bernd Lange, MdEP und Vorsitzender des Internationalen Handelsausschuss (INTA): „Gute Nachrichten für niedersächsische Spargelbauern. EU-Kommission billigt Einsatz von Plastikfolien ausdrücklich“

Teltow, 08.07.2021 Nicht nur für die niedersächsischen Spargelbauern eine wichtige Nachricht. Auch für die in Brandenburg wirtschaftenden Spargelbetriebe ist dies eine sehr gute Nachricht, noch dazu vor dem Hintergrund des aktuellen Streites zwischen der Stadt Brandenburg a. d. Havel und dem Vielfruchthof Domstiftsgut Mötzow.

Der Verband der Ostdeutschen Spargel- und Beerenobstanbauer e.V. unterstützt die Aussage von Herrn Lange (MdEP): „…Die Antwort der Kommission schafft Klarheit und Sicherheit für Spargelproduzenten. Der Einsatz von Plastikfolie ist gute, landwirtschaftliche Praxis und kein Projekt im Sinne der EU-Richtlinien. Das heißt, man benötigt für den jeweiligen Einsatz keine extra Umweltprüfungen (UVP/SUP). Hier schützt Plastikfolie die Umwelt, statt sie zu belasten. Biologisch nicht abbaubare Folie muss aber natürlich nach der Verwendung wieder restlos entfernt werden…“

Regularien sind gut und wichtig, dürfen aber die Praxis nicht behindern und sollten mit ihr im Gleichklang gehen. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit den Betroffenen, nicht deren Überregulierung, so auch Herr Lange (MdEP): „Bei neuen EU-Verordnungen, Initiativen oder Richtlinien erlebe ich häufig Skepsis und Sorge vor Überregulierungen. Gut, dass wieder einmal Unklarheiten direkt ausgeräumt werden konnten: Dem verantwortungsvollen Einsatz von Plastikfolien in der Spargelproduktion steht nichts im Weg.

Mehr erfaheren dazu in unserem Pressebereich.

Grüne SVV Brandenburg a. d. Havel: „Sonderkulturen sind keine gute landwirtschaftliche Praxis“

Der Verband der Ostdeutschen Spargel- und Beerenobstanbauer e.V. wehrt sich gegen die Aussage von Frau Martina Marx, Stadtverordnete der Grünen in Brandenburg a. d. Havel, im Beitrag von RBB-Brandenburg Aktuell, vom 28.06.2021 im Bericht: „Streit um Folienspargel“, dass es sich beim Anbau von Spargel „nicht um gute landwirtschaftliche Praxis handelt, wie immer behauptet wird…, sondern, dass es sich um Sonderkulturen handelt, die sind… in Schutzgebieten nur zulässig, wenn man vorher entsprechende Verträglichkeitsgutachten macht…“.

Allein diese Aussage von Frau Marx zeigt, dass sie sich nicht mit den fachlichen Grundlagen vertraut gemacht hat. Zu einem Ortstermin am 03. Mai dieses Jahrs war sie selbst, trotz vorheriger Anmeldung (sie hatte kurzfristig abgesagt), nicht erschienen. Hier hätte sie sich vor Ort selbst ein Bild machen können, wie es ihre Parteifreunde aus der SVV und dem Landtag gemacht haben. Auch das Thema „gute landwirtschaftliche Praxis“ wurde an diesem Tag erläutert und diskutiert. „Gute landwirtschaftliche Praxis“ ist gerade in Schutzgebieten der wichtigste Bestandteil der Wirtschaftsweise aller landwirtschaftlichen Betriebe, nicht nur der Sonderkulturen.

Mehr erfaheren dazu in unserem Pressebereich.

Zu Medienberichte zu einzelnen Negativbeispielen in der Spargelernte über mangelnden Infektionsschutz

In den letzten Wochen und Tagen gab es leider Medienberichte, die über einzelne Negativbeispiele der Branche mangelnden Infektktionsschutz und fehlende Krankenversicherung für Erntehelfer/innen unterstellt haben. Dem ist nicht so: Die Spargel- und Beerenernte verläuft unter maximalem Infektionsschutz für Erntehelfer/innen. Deswegen hat das Netzwerk der Spargel- und Beerenverbände mit einer Pressemitteilung wichtige Punkte klar gestellt. Weitere Infos findet Sie in der Pressemitteilung.

Land Brandenburg legt Hilfsprogramm für Agrar- und Gartenbaubetriebe in Höhe von insgesamt 3,45 Mio. Euro für Mehraufwendungen durch die Corona-Pandemie auf

das Land Brandenburg hat am Montag für Agrar- und Gartenbaubetriebe finanzielle Hilfen in Höhe von insgesamt 3,45 Mio. Euro für Mehraufwendungen, vor allem durch die neuen und zusätzlichen Unterbringungs- und Hygienevorschriften für Saisonarbeitskräfte durch die Corona-Pandemie beschlossen.

Hierzu wurde am 16.04.2021 eine Richtlinie verabschiedet. Diese sieht eine Zahlung eines Pauschbetrages in Höhe von 150 Euro je Saisonarbeitskraft (SAK) vor. Sie gilt für jede SAK, welche ab 01.03.2021 mindestens einen Monat ohne Unterbrechung im Betrieb tätig ist.

Die maximale Hilfe je Betrieb ist mit 225.000 Euro (Brutto) festgeschrieben.

Wichtig, der Empfänger der Hilfeleistung muss seinen Betriebssitz oder eine Betriebsstätte in Brandenburg haben.

Diese Hilfen wurden am Runden Tisch zur Saisonarbeit (Gewerkschaften, Agrar- und Anbauverbänden und der Landesregierung) für Brandenburg auf den Weg gebracht.

Auf der Webseite des MLUK Brandenburg finden Sie weiterführende Informationen, sowie die Antragsunterlagen zum Download, ganz unten auf der Seite.

https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/service/foerderung/landwirtschaft/saison-arbeits-kraefte-hilfsprogramm/

Gründung des Netzwerkes der Spargel- und Beerenverbände e.V.

Am 13.04.2021 gründete sich das „Netzwerk der Spargel- und Beerenverbände e.V.“ in einer Online-Veranstaltung. Als Gründungsmitglieder waren der Verband der Ostdeutschen Spargel- und Beerenobstanbauer e.V., der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e.V., die Vereinigung der Spargel- und Beerenanbauer e.V. in Niedersachsen und die Vereinigung der Spargelanbauer Westfalen-Lippe e.V. sowie der Arbeitskreis Spargel Schleswig-Holstein e.V., die Erzeugergemeinschaft Abensberger Qualitätsspargel e.V. und der Spargelerzeugerverband Südbayern e.V., sowie der Landesverband Obstbau Westfalen-Lippe anwesend.

Aus dem VOSBA e.V. wurde Henning Hoffheinz in den Vorstand gewählt. Als weitere Vorstände wurden Simon Schumacher vom VSSE, Fred Eickhorst von der VSB NDS und Anke Knaup von der VS-WL gewählt.

An der Gründungsversammlung nahmen 24 Teilnehmer und Gäste teil. Mit dieser Gründung ist ein weiterer Schritt getan, dem Verbund von nunmehr mehr als 1.300 Spargel- und Beerenobstbetriebe eine Plattform zu bieten.

Wichtige Themen vor allem für Ostdeutschland sind die Folienproblematik, aber auch Saisonarbeitskräfte und Preise beim Handel.

Auf der Homepage www.netzwerk-spargelbeeren.de finden Sie die Pressenotiz mit weiterführenden Informationen zum Netzwerk.