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Verband der Ostdeutschen Spargel- und Beerenobstanbauer

2016 gegründet, ist der VOSBA e.V. eine recht junge, dennoch sehr breit aufgestellte Vereinigung, der in den neuen Bundesländern ansässigen Spargel- und Beerenobstanbauern.

Die Mitgliedsbetriebe des VOSBA , bieten ein breites Spektrum von Spargel über diverse Beerenfrüchte und weiteren Sonderkulturen. Der verantwortungsvolle Umgang mit Umwelt und Ressourcen, eint alle Mitglieder und macht den VOSBA zu einem kompetenten und kompletten Ansprechpartner, im Bereich Spargel- und Beerenobstanbau.

Vertreten wird die Vereinigung in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen durch die jeweiligen Ländervertreter.

Der VOSBA, versteht sich als Ansprechpartner, Interessenvertretung, Bündler, Sprachrohr und Informationsgeber, der vielen Spargel- und Beerenobstbetriebe der neuen Bundesländer gegenüber Politik, Presse und Wirtschaft.

102-Tage-Regelung tritt ab 01.06.2021 in Kraft

Was gilt: In diesem Jahr gibt es keine automatisch rückwirkende ...
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Ab dem 30.05.2021 ist Polen kein Risikogebiet mehr!!!

Das bedeutet, dass für einreisende ErntehelferInnen die Einreiseanmeldung, die Arbeitsquarantäne ...
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Bundeslandwirtschaftsministerin erreicht Ausweitung der kurzfristigen Beschäftigung

Bundeslandwirtschaftsministerin erreicht Ausweitung der kurzfristigen Beschäftigung Nach Ostern wird der ...
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Aktuelles und Wissenswertes

AKTUELL:

Bernd Lange, MdEP und Vorsitzender des Internationalen Handelsausschuss (INTA): „Gute Nachrichten für niedersächsische Spargelbauern. EU-Kommission billigt Einsatz von Plastikfolien ausdrücklich“

Teltow, 08.07.2021 Nicht nur für die niedersächsischen Spargelbauern eine wichtige Nachricht. Auch für die in Brandenburg wirtschaftenden Spargelbetriebe ist dies eine sehr gute Nachricht, noch dazu vor dem Hintergrund des aktuellen Streites zwischen der Stadt Brandenburg a. d. Havel und dem Vielfruchthof Domstiftsgut Mötzow.

Der Verband der Ostdeutschen Spargel- und Beerenobstanbauer e.V. unterstützt die Aussage von Herrn Lange (MdEP): „…Die Antwort der Kommission schafft Klarheit und Sicherheit für Spargelproduzenten. Der Einsatz von Plastikfolie ist gute, landwirtschaftliche Praxis und kein Projekt im Sinne der EU-Richtlinien. Das heißt, man benötigt für den jeweiligen Einsatz keine extra Umweltprüfungen (UVP/SUP). Hier schützt Plastikfolie die Umwelt, statt sie zu belasten. Biologisch nicht abbaubare Folie muss aber natürlich nach der Verwendung wieder restlos entfernt werden…“

Regularien sind gut und wichtig, dürfen aber die Praxis nicht behindern und sollten mit ihr im Gleichklang gehen. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit den Betroffenen, nicht deren Überregulierung, so auch Herr Lange (MdEP): „Bei neuen EU-Verordnungen, Initiativen oder Richtlinien erlebe ich häufig Skepsis und Sorge vor Überregulierungen. Gut, dass wieder einmal Unklarheiten direkt ausgeräumt werden konnten: Dem verantwortungsvollen Einsatz von Plastikfolien in der Spargelproduktion steht nichts im Weg.

Mehr erfaheren dazu in unserem Pressebereich.

Grüne SVV Brandenburg a. d. Havel: „Sonderkulturen sind keine gute landwirtschaftliche Praxis“

Der Verband der Ostdeutschen Spargel- und Beerenobstanbauer e.V. wehrt sich gegen die Aussage von Frau Martina Marx, Stadtverordnete der Grünen in Brandenburg a. d. Havel, im Beitrag von RBB-Brandenburg Aktuell, vom 28.06.2021 im Bericht: „Streit um Folienspargel“, dass es sich beim Anbau von Spargel „nicht um gute landwirtschaftliche Praxis handelt, wie immer behauptet wird…, sondern, dass es sich um Sonderkulturen handelt, die sind… in Schutzgebieten nur zulässig, wenn man vorher entsprechende Verträglichkeitsgutachten macht…“.

Allein diese Aussage von Frau Marx zeigt, dass sie sich nicht mit den fachlichen Grundlagen vertraut gemacht hat. Zu einem Ortstermin am 03. Mai dieses Jahrs war sie selbst, trotz vorheriger Anmeldung (sie hatte kurzfristig abgesagt), nicht erschienen. Hier hätte sie sich vor Ort selbst ein Bild machen können, wie es ihre Parteifreunde aus der SVV und dem Landtag gemacht haben. Auch das Thema „gute landwirtschaftliche Praxis“ wurde an diesem Tag erläutert und diskutiert. „Gute landwirtschaftliche Praxis“ ist gerade in Schutzgebieten der wichtigste Bestandteil der Wirtschaftsweise aller landwirtschaftlichen Betriebe, nicht nur der Sonderkulturen.

Mehr erfaheren dazu in unserem Pressebereich.

102-Tage-Regelung tritt ab 01.06.2021 in Kraft

Hier noch einmal die wichtigsten Infos:

  1. In diesem Jahr gibt es keine automatisch rückwirkende Einbeziehung bestehender Verträge in die Verlängerungsregelung.
  2. Die „102-Tage-Regelung“ gilt nur für Verträge die vom 01.03. bis 31.10.2021 abgeschlossen wurden und werden.
  3. Dies wiederum bedeutet, dass Verträge die rückwirkend älter als 70 Tage zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Gesetzes sind, nicht mehr berücksichtigt werden können.
  4. Daraus wiederum resultiert, dass Verträge nur verlängert werden können, wenn sie zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Gesetzes, als mit dem Datum des ersten Tages nach Veröffentlichungsdatum, nicht älter als 69 Tage sind.
  5. Verträge die vor dem oben genannten Zeitpunkt mit einer längeren Laufzeit abgeschlossen wurden, sind und bleiben versicherungspflichtig.

Weitere Infos im Rundschreiben VRS 21_2021 im Mitgliederbereich.

Bundestag und Bundesrat beschließen 102-Tage-Regelung

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am Freitag letzter Woche dem Beschluss des Bundestages zugestimmt, die Verlängerung der 70-Tage-Regelung auf 102 Tage zu verlängern. Das Gesetz tritt allerdings erst einen Tag nach seiner Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft. Auch wenn so manche Veröffentlichung in den letzten Wochen sehr schnell erfolgt ist, steht aktuell noch nicht konkret fest, wann diese Veröffentlichung letztendlich erfolgt. Ersten Informationen nach zum Ende des Monats, was mit den aktuell vielen Gesetzesänderungen im Allgemeinen und mit den kommenden Feiertagen begründet wird.

Was aktuell zu beachten ist lesen im Rundschreiben VRS 21_2021 im Mitgliederbereich.

Zu Medienberichte zu einzelnen Negativbeispielen in der Spargelernte über mangelnden Infektionsschutz

In den letzten Wochen und Tagen gab es leider Medienberichte, die über einzelne Negativbeispiele der Branche mangelnden Infektktionsschutz und fehlende Krankenversicherung für Erntehelfer/innen unterstellt haben. Dem ist nicht so: Die Spargel- und Beerenernte verläuft unter maximalem Infektionsschutz für Erntehelfer/innen. Deswegen hat das Netzwerk der Spargel- und Beerenverbände mit einer Pressemitteilung wichtige Punkte klar gestellt. Weitere Infos findet Sie in der Pressemitteilung.

Rahmenbedingungen für Saisonbeschäftigte in der Landwirtschaft

Das BMEL hat am 21.04.2021 die Rahmenbedingungen für Saisonbeschäftigte aktualisiert. Neu aufgenommen wurde das verpflichtende Angebot für Testungen durch den Arbeitgeber und die dazu gehöhrenden Regularien. Auch verschiedene Punkte des Arbeits-, Hygiene- und Infektionsschutzes wurden angepasst. Diese Informationen haben die Mitglieder des VOSBA e.V. über die Rundschreiben in den letzten Tagen erhalten.

Hier der Link zu den aktuellen Rahmenbedingungen: Rahmenbedingungen für Saisonbeschäftigte in der Landwirtschaft seit dem 1. Januar 2021 im Hinblick auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz und die Corona-bedingten Vorgaben

Land Brandenburg legt Hilfsprogramm für Agrar- und Gartenbaubetriebe in Höhe von insgesamt 3,45 Mio. Euro für Mehraufwendungen durch die Corona-Pandemie auf

das Land Brandenburg hat am Montag für Agrar- und Gartenbaubetriebe finanzielle Hilfen in Höhe von insgesamt 3,45 Mio. Euro für Mehraufwendungen, vor allem durch die neuen und zusätzlichen Unterbringungs- und Hygienevorschriften für Saisonarbeitskräfte durch die Corona-Pandemie beschlossen.

Hierzu wurde am 16.04.2021 eine Richtlinie verabschiedet. Diese sieht eine Zahlung eines Pauschbetrages in Höhe von 150 Euro je Saisonarbeitskraft (SAK) vor. Sie gilt für jede SAK, welche ab 01.03.2021 mindestens einen Monat ohne Unterbrechung im Betrieb tätig ist.

Die maximale Hilfe je Betrieb ist mit 225.000 Euro (Brutto) festgeschrieben.

Wichtig, der Empfänger der Hilfeleistung muss seinen Betriebssitz oder eine Betriebsstätte in Brandenburg haben.

Diese Hilfen wurden am Runden Tisch zur Saisonarbeit (Gewerkschaften, Agrar- und Anbauverbänden und der Landesregierung) für Brandenburg auf den Weg gebracht.

Auf der Webseite des MLUK Brandenburg finden Sie weiterführende Informationen, sowie die Antragsunterlagen zum Download, ganz unten auf der Seite.

https://mluk.brandenburg.de/mluk/de/service/foerderung/landwirtschaft/saison-arbeits-kraefte-hilfsprogramm/

Gründung des Netzwerkes der Spargel- und Beerenverbände e.V.

Am 13.04.2021 gründete sich das „Netzwerk der Spargel- und Beerenverbände e.V.“ in einer Online-Veranstaltung. Als Gründungsmitglieder waren der Verband der Ostdeutschen Spargel- und Beerenobstanbauer e.V., der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e.V., die Vereinigung der Spargel- und Beerenanbauer e.V. in Niedersachsen und die Vereinigung der Spargelanbauer Westfalen-Lippe e.V. sowie der Arbeitskreis Spargel Schleswig-Holstein e.V., die Erzeugergemeinschaft Abensberger Qualitätsspargel e.V. und der Spargelerzeugerverband Südbayern e.V., sowie der Landesverband Obstbau Westfalen-Lippe anwesend.

Aus dem VOSBA e.V. wurde Henning Hoffheinz in den Vorstand gewählt. Als weitere Vorstände wurden Simon Schumacher vom VSSE, Fred Eickhorst von der VSB NDS und Anke Knaup von der VS-WL gewählt.

An der Gründungsversammlung nahmen 24 Teilnehmer und Gäste teil. Mit dieser Gründung ist ein weiterer Schritt getan, dem Verbund von nunmehr mehr als 1.300 Spargel- und Beerenobstbetriebe eine Plattform zu bieten.

Wichtige Themen vor allem für Ostdeutschland sind die Folienproblematik, aber auch Saisonarbeitskräfte und Preise beim Handel.

Auf der Homepage www.netzwerk-spargelbeeren.de finden Sie die Pressenotiz mit weiterführenden Informationen zum Netzwerk.

Termine

01.09.2021 - 02.09.2021

Hof Eickhorst (Geschäftsstelle der Vereinigung der Spargel- und Beerenanbauer e.V.)

02.11.2021

UBIGA GmbH, Beelitz

Brandenburger Spargelstammtisch

03.11.2021

Seddin

Brandenburger Spargelseminar

17.11.2021 - 18.11.2021

Messe Karlsruhe

expoSE - Europas Leitmesse für die Spargel- und Beerenproduktion - und expoDirekt - Deutschlands größte Fachmesse für landwirtschaftliche Direktvermarktung

Alle Veranstaltungen anzeigen

Gut organisiert bringt Erfolg

Gute Gründe VOSBA Mitglied zu werden

Teil einer starken Interessenvertretung sein, die die Interessen aller, ob Groß und Klein, gleichwohl vertritt.

Immer aktuell über Neuerungen informiert sein.

Regelmäßige Newsletter zu Spargel- und Beerenobstanbau.

Teil des Netzwerks zu sein.

Landwirtschaft schafft Landschaft

Wir tragen Landwirtschaft im Herzen! Wer Landwirtschaft betreibt, gestaltet Landschaft. Verantwortungsvoller Umgang mit unseren gegebenen Ressourcen ist für uns selbstverständlich, weil existenziell. Durch die Kultivierung von Spargel und Beerenfrüchten, schaffen unsere Landwirte neue Lebensräume für eine Vielzahl an Tieren und Insekten.

Wir wissen das Landwirtschaft Verantwortung bedeutet. Verantwortung gegenüber der Natur und der Umwelt. Verantwortung der wir uns gerne stellen.

Landwirtschaft formt und gestaltet die Landschaft, in der sie betrieben wird. Von sandigen, lehmhaltigen Böden, bis hin zur Schwarzerde, kultivieren unsere Mitgliedsbetriebe, hochwertige Lebensmittel. Wir schaffen und erhalten Lebensräume für z.B. Insekten. Ob bei der Erdbeer- oder Heidelbeerblüte, oder nach der Ernte auf den Blüten der Spargelpflanzen, Insekten finden in Blütenarmen Zeiten, ein reichhaltiges Nahrungsangebot auf unseren Feldern.

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